Die neuen Ateliers der Stiftung Schönhalde
Menschen mit psychischen oder suchtbedingten Herausforderungen finden in der Stiftung Schönhalde nicht nur ein Zuhause, sondern auch sinnstiftende Beschäftigungsmöglichkeiten. Aufgrund der grossen Nachfrage konnte das Angebot nun deutlich erweitert werden: An der Industriestrasse 23 in Neuhausen am Rheinfall hat die Stiftung neue, grosszügige Ateliers und Arbeitsräume bezogen.
Die neuen Räumlichkeiten bieten rund dreimal so viel Platz wie bisher und schaffen ideale Bedingungen für eine vielfältige Tagesstruktur. Die Beschäftigten können nun neben bewährten Tätigkeiten wie Etikettieren, Abpacken oder Konfektionieren auch in verschiedenen kreativen Werkstätten arbeiten – etwa im Töpferatelier, im Werkatelier für Holz- und Metallarbeiten oder im Malatelier. Diese Angebote fördern die Vitalität, Kreativität und manuellen Fähigkeiten der Teilnehmenden und tragen massgeblich zu ihrem Wohlbefinden und ihrer Gesundheit bei.
„Die neuen Räume ermöglichen konzentriertes Arbeiten und geben unseren Beschäftigten spürbar mehr Selbstvertrauen“, sagt eine arbeitsagogische Mitarbeiterin. Auch logistisch wurde vieles verbessert: Materialien und Lagerplätze befinden sich nun an einem Standort und in direkter Griffnähe.
Die neuen Flächen konnten dank eines glücklichen Zufalls übernommen werden. In unmittelbarer Nähe des Wohnheims wurden zwei Gewerbeflächen frei, die sich ideal eigneten. Mit der Eigentümerin, der Profond Anlagestiftung, konnte ein langfristiges Mietverhältnis vereinbart werden. Die bauliche Umsetzung erfolgte durch die Reasco Immobilien AG als Generalunternehmerin. Nach dem Baustart im Juni 2025 dauerte es nur fünf Monate bis zur Fertigstellung.
Finanziell ermöglicht wurde das Projekt durch eine erneut grosszügige Spende der Jakob und Emma Windler-Stiftung sowie einen Beitrag des Kantons. Insgesamt investierte die Stiftung Schönhalde über eine Million Franken in Bau und Ausstattung – darunter auch neue Einrichtungen, Geräte und moderne Kommunikationssysteme.
Bereits wenige Wochen nach dem Bezug zeigen sich deutliche positive Veränderungen: Die Beschäftigten arbeiten motivierter, konzentrierter und mit sichtbarer Freude. Die Stiftung Schönhalde setzt mit diesem Projekt einen weiteren Meilenstein in ihrer Entwicklung – vergleichbar mit dem Ausbau des Wohnheims in den Jahren 2019 bis 2020 – und bekräftigt ihr Engagement für Inklusion, Teilhabe und Lebensqualität.
Das Schaffhauser Fernsehen hat uns an unserer Eröffnung besucht, hier geht es zum Beitrag: SHf-Beitrag
Auch das Radio Munot berichtete über unsere Feierlichkeiten, hier kann der Bericht nachgehört werden: Radio Munot Beitrag









