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Der Beweggrund für das Projekt
Die Angebote der Stiftung Schönhalde wurden in den letzten Jahren entsprechend einer steigenden Nachfrage laufend erweitert. Es ist eine der wenigen Institution im Kanton Schaffhausen, die neben Menschen mit einer IV-Rente auch Bewohner beherbergt, die einerseits Sozialhilfe beziehen und andererseits Einschränkungen im autonomen Wohnen aufweisen. Ausgelöst durch das starke Wachstum und seine Folgen sah sich die Schönhalde im Frühjahr 2012 veranlasst, seine Angebote einer grundlegenden Überprüfung zu unterziehen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass die Schönhalde aufgrund seines Wachstums an seine Grenzen stösst, seine Angebote konsolidieren muss und die bestehende Infrastruktur weder den derzeitigen noch künftigen Anforderungen genügt. Insbesondere im Wohnheim mit seiner integrierten Beschäftigungswerkstatt zeigen sich – was Infrastruktur und auch die Organisation (verschiedene Unterbringungsorte) anbelangt – die Defizite:

  1. Die Haustechnik (Heizung, Lüftung, Warmwasser-Aufbereitung etc.) muss saniert und idealerweise vom Dachgeschoss in den Keller verlegt werden.
  2. Die Werkstatt für die interne Beschäftigung deckt mit der heutigen Nutzung den Platzbedarf nicht mehr. Logistisch ergeben sich Schwierigkeiten, da die An- und Auslieferung mit Palettrollis den Heimzugang stark beanspruchen und blockieren. Für Anlässe (Weihnachten, Gottesdienste, Versammlungen) muss die Werkstatt jeweils ausgeräumt werden.
  3. Der Speisesaal (Mehrzweckraum), welcher tagsüber auch als Cafeteria genutzt wird, ist für die vorhandene Anzahl Bewohner zu klein. Die Küche ist zwar technisch gut ausgestattet, aber ebenfalls zu klein, um zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bewohner zu bieten.
  4. Es fehlt an Büroräumlichkeiten. Allein im Heimleitungsbüro sind drei Arbeitsplätze sowie die Medikamentenausgabe und die Schlafgelegenheit für den Pikettdienst untergebracht.
  5. Es fehlt an Lagermöglichkeiten. Dies sowohl für die Küche (Kühlgeräte) und die Werkstatt, als auch für die Klienten, die ihre persönlichen Effekten, z.B. aufgrund einer Wohnungsauflösung, mitbringen.
Die Lösung
Aufgrund dieser Mängel beauftragte der Vorstand einen Architekten mit der Ausarbeitung eines Projektes für ein optimiertes Wohnheim am Standort Industriestrasse 31. Vorgabe für das Projekt war, die infrastrukturellen Mängel zu beheben und Verbesserungen für die Bewohner und das Umfeld zu erarbeiten. Das heisst:

  • Es hat genügend Plätze für die interne Beschäftigung, womit die Bewohner tagsüber einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen können.
  • Es hat genügend Platz für die Administration und die Betreuung der Klienten im pflegerischen Bereich (Verbandswechsel, Medikamentenabgabe etc.).
  • Die neue Terrasse bietet den Bewohnern Aufenthalts- und Rückzugsmöglichkeit.
  • Die gesamte Haustechnik ist wieder auf dem neusten Stand, was auch mit Einsparungen im Energieverbrauch einhergeht.
Die Pläne
 Die Realisierung (Juni 2014 bis Sommer 2015)
Bilder
Presseberichte zum Erweiterungsbau
Radio Munot, 27.06.2014: „Aufwertung des Wohnheims Schönhalde hat begonnen“ Radio
Schaffhauser Nachrichten, 28.06.2014: „Wohnheim wird erweitert“ pdf
Schaffhauser AZ, 03.07.2014: „Ein Pavillon mit Aussicht“ pdf
Schaffhauser Bock, 25.11.2014: „Mobiliar für Erweiterungsbau benötigt“ pdf